#9

Tradingbee

Deutschland

Dann bist du nach 4 Monaten Erfahrung ja eh schon recht weit. So ähnlich ist es mir ebenfalls zu Beginn meiner Trader Laufbahn ergangen. Mich hat das Thema unheimlich fasziniert.

Wenn du erkannt hast, das Emotionen dein Problem sind, dann bist du wahrscheinlich eh schon weiter als die meisten. 

Abhilfe hierfür: 

1. Risikomanagement und Postionsgrößenmangement mit strikten Regeln was Anfangsstopp, Positionsgröße und Trailinstopp angeht (siehe das besagte Buch)

2. Ein Tagebuch führen.

3. Auf die eigene Strategie vertrauen

 

Ich führte seit Jahren ein Tagebuch in Excel, und bin gerade dabei in meiner Freizeit ein Tagebuch als Webanwendung zu entwerfen.

Siehe: https://tradingbee.io/

Ist bisher noch nicht wirklich ausgereift. Wenn du Lust und Zeit hast kannst du dir das gerne mal anschauen. Feedback wäre sehr interessant, auch von tendenziell unerfahrenen Tradern.

#8

GoldJunge

Düsseldorf, Deutschland

Was aktien und etf angeht verfolge ich komplett eine buy&hold strategie und hatte auch nicht vor das zu ändern. Allerdings ist mir das schlichtweg zu langweilig weswegen ich auch mit dem traden angefangen habe. Das ich damit nicht schnell viel Geld verdiene ist und war mir von anfang an klar. Ich sehe in dem ganzen einfach sehr viel potential und finde es halt sehr sehr interessant das man überhaupt auf diese weise geld verdienen "kann".

Aus meiner bisher sehr geringen erfahrung muss ich sagen das der grösste feind die eigenen emotionen und kurzschluss reaktionen sind die zwar nie viel geld kosten aber in der summe dann doch ordentlich zu buche schlagen.

Sich eine strategie zu erarbeiten die für einen funktioniert ist aus meiner sicht bisjetzt schon relativ einfach. Sich allerdings zu 100% ohne kompromisse dran zu halten, gerade in der anfangsphase ist verdammt schwer.

 

#7

Tradingbee

Deutschland

Jeder Trader muss sich selbst finden und seine Erfahrungen sammeln. Ich habe schon alles getraded. Konnte dabei nie mit Forex wirklich nachhaltig eine gute Performance erwirtschaften, deshalb habe ich das gelassen. Mag sein, dass es Trader gibt, welche damit langfristig Geld verdienen, ich habe es jedenfalls nicht geschafft.

Chartanalyse alleine wird nie, wirklich nie funktionieren. Warum sollten auch irgendwelche Muster, die man meint zu sehen, irgendetwas mit nachhaltigem investieren zu tun haben? Und das am besten auch noch im Daytrading in 10-Minuten Charts, wers glaubt wird selig.

Chartanalyse ist leicht verständlich und zu erlernen und wir deshalb gerne von vielen verwendet (im Gegensatz zu komplexeren Trading Systemen, welche Fundamentalanalyse, Timing etc. kombinieren). Die meisten Menschen sind behaupte ich einfach zu Faul, sich (wissenschaftlich) mit dem Thema Börse auseinander zu setzen. Meiner Meinung erhöht Chartanalyse nur minimal die Wahrscheinlichkeit, dass dein Trade ein Gewinn wird, mehr nicht.

Clever Traden mit System von Tharp ist eine gute Lektüre, die einen Überblick über alles mögliche gibt.

Ich habe vor vielen Jahren damit angefangen, Lektüren über Chartanalyse und Trendhandel zu lesen. Mal hat das funktioniert, mal nicht. Letztendlich waren einfache Buy & Hold Strategien in ETFs aber immer erfolgreicher weshalb ich angefangen habe, mich mit anderer Materie zu befassen. Viele "verkrampfen" einfach viel zu sehr an gewissen wenigen Aktien, verwenden viel zu lange nur die Chartanalyse etc. und vergessen dabei über den Tellerrrand zu schauen um herauszufinden, was es noch so gibt. 

Den "heiligen Gral", z.B. ein bestimmtes Handelssignal, welches immer Gewinn verspricht, gibt es einfach nicht. 

Erfolg hat man (das ist meine Meinung) eben nur, wenn man die Methoden findet, die einem Zusagen, und diese miteinander kombiniert.

Und wenn du glaubst, du kannst viel Geld an der Börse verdienen, dann vergiss es. Nach ca. 7 Jahren bin ich froh, dass ich jetzt seit knapp 3 Jahren selbstständig auf eine Performance von 10-20% im Jahr komme. Davor habe ich mit extrem viel Zeit und Lehrgeld bezahlt.

#6

GoldJunge

Düsseldorf, Deutschland

Ok. Hatte der Chartanalyse eigentlich sehr viel gewicht zugeschrieben. Werde deinen Buchtipp gleich mal lesen. Danke dafür schonmal?

Naja halbiert habe ich das konto in der anfangsphase wo ich noch viel rumpeobiert habe. Auch in sachen was ich eigentlich trade.

Habe viel gelesen das Forex für anfänger am besten geeignet ist. Habe auch DAX und Aktien mal versucht. Allerdings bin ich seid einem Monat ausschließlich im Gold/Silber unterwegs. Seitdem lief es dann auch was besser.

Was meinst du/ihr denn dazu? Ist es egal was man tradet oder ist es so das einem das eine oder andere besser liegt?

#5

Tradingbee

Deutschland

Zu Empfehlen: Risiko- und Money-Management simplified 

Da steht alles drin was du wissen musst, und das Buch ist in einer Stunde gelesen. Weitaus sinnvoller als einen Charttechnischen Schinken durchzuwälzen.

#4

Tradingbee

Deutschland

Chartanalyse alleine wird nicht langfristig zum Erfolg führen. Ich persönlich halte von Chartanalyse sehr wenig. Ausbruchsbewegungen aus Seitwärtsphasen kann man gut handeln, der Rest ist Schönmalerei.

Erst durch die Hinzunahme von Fundmentaldaten, fundiertes Aktienscreening, Timingmodellen, Low Vola Einstiegen etc. wirst du eine gute Performance hinbekommen.

Es wird immer oft gesprochen von Fundamentalanalyse vs Technische Analyse, in Wirklichkeit musst du beides verwenden.

Wenn du schon mal dein Konto halbiert hast, ist das ein sehr starkes Indiz dafür das du dich sofort mit Risikomanagement auseinander setzen solltest. Immer schön nach dem Prinzip, Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen.

 

 

#3

GoldJunge

Düsseldorf, Deutschland

Hallo Tradingbee.

Danke für die Antwort und Tipps. Habe Murphys Schinken zur Chartanalys schon fast durch. Werde es aber wohl nochmal. Anfänglich hatte ich auch einige YT videos geschaut aber die meisten sachen dort finde ich eher weniger hilfreich.

Glaube das eine oder andere Lehrgeld habe ich schon bezahlt was auch weiter nicht schlimm ist. Quasi mit gerechnet. Konto halbiert dann wieder auf 100% gehabt momentan leider wieder auf 75% runter. Eigentlich könnte es schlechter sein denke ich. 

#2

Tradingbee

Deutschland

Ein Tipp vorweg. Fachbücher lesen, nicht auf irgendwelche Newsletter, Börsengurus, Zeitschriften etc. hören. Und stelle dich darauf ein, dass du (viel) Lehrgeld zahlen wirst. Richte dir ein Konto ein mit der Summe an Geld, die du als "Spielgeld" auch verkraftest, eventuell zu verlieren.

Mach dich vorab schlau was es bedeutet richtiges Risikomanagement zu betreiben und die richtigen Positionsgrößen zu bestimmen. Das ist mit Abstand das wichtigste im Trading.

 

#1

GoldJunge

Düsseldorf, Deutschland

Basti stellt sich vor

Hallo Trader Stammtischler.

Ich bin Basti aus Düsseldorf. 35 Jahre alt und seit knapp 4 Monaten neu im Trading.

Da es bei mir wie wahrscheinlich bei den meisten Neulingen noch nicht so rund läuft wollte ich mich jetzt mal einer Community anschließen und hoffe durch euch an Erfahrung zu gewinnen und mein Trading zu verbessern.

 

 

 

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