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Goldstaub

Deutschland

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Goldstaub

Deutschland

Liebe Gemeinde !

 

Ein Anfänger leiht sein Geld einem angeblichen PROFI-Trader. Der PROFI spekuliert damit in Devisen. Vertrag über drei Jahre. Rückzahlung ist nicht garantiert.

 

16. 2. 2016 : Das Geld des Anfängers ist vollständig auf dem Konto. Der Handel beginnt.

März 2016 : Offene Positionen sammeln sich an. Damit wächst deren Volumen und (genutztes) Margin.

März 2016 : Schwebende Verluste der offenen Positionen wachsen. Damit schwinden Equity und freies Margin.

31. 3. 2016 spätestens : Zustand ist katastrophal.

31. 3. und 1. 4. 2016 : größere Verluste realisiert

6. 4. 2016 : großer Verlust realisiert (Broker schließt alle offenen Positionen)

6. 4. 2016 : Es gibt keine schwebenden Verluste mehr. Das Konto ist ausgeglichen.

Der Handel geht weiter.

7. 4. 2016 - 8. 6. 2017 (14 Monate) : Verlust realisiert

 

Nun wird es interessant.

Der PROFI behauptet, er hätte keine Schuld am Verlust. Er meint, daß am 6. 4. 2016 Unbekannte das Konto „gehackt“ hätten. Sie seien ins Konto eingedrungen und hätten ÜBERRASCHEND den Verlust verursacht.

 

Meine Meinung :

Daß Unbekannte ins Konto eingedrungen sein sollen, ist Unsinn und unglaubwürdig. Ich kann mir nicht denken, wie das gehen soll, und niemand hätte davon einen Vorteil gehabt.

Der PROFI selbst verursachte durch schlechte Positionen hohe Verluste. Bei diesen massiven Verlusten MUSSTE der Broker die Positionen schließen. Ich kenne diesen Broker und weiß, wie das abläuft. Das ist ein regulärer Vorgang (trade-out).

 

Will der PROFI den Anfänger täuschen ? Will er seine Fehler verschleiern ?

Findet ihr auch, daß der Broker die Positionen schließen mußte ?

Wie seht ihr das ?

 

In Datei „Zusammenfassung“ sind die wichtigen Werte aufgeschlüsselt. Aber eigentlich genügt schon ein Blick auf den Kontoauszug vom 7. 4. 2016.

 

Dank und Gruß, Goldstaub


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