Interview mit Thomas Vittner zu moomoc

 

 Steckbrief:

 

TS: Herr Vittner, es ist schon mehr als drei Jahre her, als wir das letzte Mal miteinander sprachen (Interview 2012). Was hat sich seither bei Ihnen getan?

Thomas Vittner:

Ja das stimmt. Wie schnell doch die Zeit vergeht. In den letzten drei Jahren hat sich einiges getan. Zum Beispiel habe ich im Jahr 2014 das Buch „Das Trading Tagebuch“ veröffentlicht. Im Jahr 2013 haben Andreas Fritsch und ich die Vittner & Partner GmbH gegründet. Ich war also ausgelastet. (lacht)

 

TS: Erklären Sie uns bitte genauer, was Vittner & Partner macht

Thomas Vittner:

Vittner & Partner entwickelt computergestützte Börsen-Handelssysteme für gehobenen Privatkunden. Wir verkaufen unsere Systeme aber weder selbst an Endkunden noch managen wir Kundengelder damit. Wir vermieten die Systeme an etablierte Vermögensverwalter, die sie wiederum für ihr Portfolio Management einsetzen. Weil Vittner & Partner aber über diese Vermögensverwaltungen nur die sogenannten „High Net Worth Individuals“ versorgen kann, kam uns die Idee zu moomoc.

 

TS: Was ist moomoc?

Thomas Vittner:

moomoc ist eine Plattform für Handelssysteme für „Jedermann“. Kunden, also auch Kleinanleger, können dort Handelssysteme entweder auf Abo Basis auf ihrem eigenen Handelskonto nachstellen oder diese Systeme über eine Vermögensverwaltung auf ihrem eigenem Konto handeln lassen.

 

TS: Aber Signalplattformen gibt es doch schon einige?

Thomas Vittner: 

Es ist richtig, dass wir nicht die Ersten sind. Doch moomoc ist weit mehr als das. Und auch Google war nicht die erste Suchmaschine. Wir wollen es einfach besser als der Mitbewerb machen.

 

TS: Worin unterscheidet sich moomoc denn von anderen Anbietern?

Thomas Vittner: 

Da gibt es mehrere Dinge zu erwähnen. Zum einen bieten wir unser moomoc „Board of Quality“ für die laufende Qualitätssicherung der Systeme. Weiters setzen die Handelsmodelle unserer Experten auf Qualitätsinstrumente wie Aktien (Blue Chips), um eine stabile Wertentwicklung zu erreichen. In Kürze kommt dann unser „Quant Engineering“ dazu. Eine Beratung, die eine Finanzplanung für den Kunden durchführt und die anhand mehrerer hundert Testläufe Szenarien und Entwicklungen hochrechnen kann. Zu guter Letzt werden die über moomoc angebotenen Systeme von der Vermögensverwaltung auf einem persönlichen Kundendepot bei einem internationalen Broker mit hoher Einlagensicherung gehandelt, um die Themen Sicherheit und Transparenz hervorzustreichen. Sie sehen also – so etwas wie moomoc gibt es in dieser Kombination nicht.

 

TS: Sie wollen also auch Kleinanlegern Zugang zum sogenannten „smart Money“ ermöglichen?

Thomas Vittner: 

Richtig. Denn die Finanzbranche hat an normalen Anlegern kein Interesse. Wenn Sie nicht mindestens einige hunderttausend Euro oder USD oder mehr haben, brauchen Sie bei etablierten Vermögensverwaltern gar nicht erst anzuklopfen. Bei moomoc sind Sie hingegen ab einem Anlagebetrag von EUR/USD 10.000 herzlich willkommen.

 

TS: Wie dürfen wir uns dieses moomoc „Borad of Quality“ vorstellen?

Thomas Vittner:

moomoc ist eine neutrale Plattform ohne eigene Handelssysteme. Darin sehen wir eine große Stärke, denn wir sind in der Lage, die angebotenen Systeme unserer Experten genau unter die Lupe zu nehmen. Und da sind wir äußerst streng. Wir kennen uns sehr gut aus und wissen, welche Renditen und Kennzahlen für ein typisches Handelssystem auf  US Aktien realistisch sind. Wir prüfen weiters genau, ob eine Strategie sich auffällig verhält und aus seiner statistischen Schwankungsbreite hinausläuft. Ist das der Fall, stellen wir das System „unter Beobachtung“ und haben auch keine Scheu, es komplett vom Verkauf auszusetzen. Damit sichern wir unseren hohen Qualitätsanspruch und ermöglichen es dem Kunden, gut zu schlafen, egal welche Anlageziele er verfolgt.

 

TS: Sie planen im nächsten Ausbauschritt eine online Beratung

Thomas Vittner: 

Wir haben noch viel mit moomoc vor. Diese online Beratung, die wir in Zusammenarbeit mit einer Vermögensverwaltung anbieten, hilft dem Kunden, seine finanzielle Zukunft besser zu strukturieren. Wir kennen alle genau die Probleme, die auf uns in den nächsten Jahren zukommen oder die schon da sind. Keine Zinsen oder sogar negativ Zinsen, Rentensysteme, die vor dem Kollaps stehen, der demografischer Wandel und vieles mehr. In diesen unsichern Zeiten braucht man einen Partner an seiner Seite, der weiß, wie man erfolgreich sein Geld anlegen kann. Denn „Buy & Hold“ mag früher funktioniert haben. In diesen Krisenzeiten ist das meiner Meinung nach aber nicht die beste Idee. Hier ist vielmehr ein aktives Finanzmanagement notwendig.

 

TS: Die moomoc Website gibt es auch auf Englisch. Wie wollen sie außerhalb des deutschen Sprachraumes agieren?

Thomas Vittner:

Wir sind dank unserer Gründungspartner weltweit gut vernetzt. Zum Beispiel haben wir hervorragende Kontakte in den arabischen Raum. Wir sind auch oft in den USA unterwegs. Zum Beispiel schreibe ich seit einigen Wochen auf dem großen US Börsenportal von „The Street“ einen Trading Blog und immer mehr Leute kennen dort den Thomas Vittner und moomoc. Und nicht zu letzt haben wir Freunde und Geschäftspartner in China. Und ich brauche Ihnen nicht sagen, welche Chancen sich moomoc im Land des Drachens ausrechnet.

 

TS: Wo sehen Sie moomoc in 5 Jahren

Thomas Vittner:

Als etablierte Vermögensverwaltung und als Gattungsbegriff. moomoc soll der weltweite Brand für aktive Geldanlage werden. So wie Labello bei Lipsticks oder Cheep bei Geländewagen. Wenn wir alles richtig machen, und davon gehe ich aus, wird uns das mit unserem Know-how und dem coolen Brand moomoc auch gelingen.

 

TS: Apropos Branding. Was bedeutet eigentlich moomoc? Ist das ein Kunstname?

Thomas Vittner:

Nein. Der Name hat eine Bedeutung. Aber das verrate ich (noch) nicht (lacht). Jeder, der aktiv an der Börse handelt, könnte aber auch von alleine drauf kommen. Bei Gelegenheit werde ich darüber an anderer Stelle mehr erzählen.

 

TS: Danke für das interessante Gespräch Herr Vittner und viel Erfolg mit moomoc!

Thomas Vittner: 

Gerne!

 

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16.06.2016 | 30962 Aufrufe