Das Thema Onlinetrading wird für viele immer relevanter. Es geht nicht jedem Trader um das große Geld, sondern beginnt meist als Hobby. Vor allem junge Menschen interessieren sich immer häufiger dafür und informieren sich über die Möglichkeiten. Auch wenn Trading spannend und für den einen oder anderen nur ein Hobby ist, geht es um echtes Geld. Deswegen stellt sich die Frage, wie groß der Anteil an Glück beim Onlinetrading sein darf und, ob man das Risiko durch Informationen und Analyse, beispielsweise von Nachrichten oder dem Chart, geringer halten kann? Darüber gibt der folgende Artikel Aufschluss und geht auch darauf ein, was bei der Suche nach einem Broker zu beachten ist.

Glück oder Wissen – was ist besser?

Vorab sollte erwähnt werden, dass Onlinetrading einen großen Vorteil im Gegensatz zu realen Börsen hat. Im Internet ist es möglich, mit virtuellen Geld die ersten Schritte zu machen und trotz keiner echten Verluste eigene Erfahrungen zu machen. Somit ist es möglich, den Markt langsam aber sicher zu verstehen. Der Aktienmarkt ist ein komplexes Konstrukt und nicht jeder findet sich dort zurecht. Es ist durchaus möglich, auf gut Glück zu handeln und Trades zu setzen. Allerdings sollte man das wirklich nur mit virtuellen Geld machen. Denn es kann gut sein, den einen oder anderen richtigen Trade ohne jegliches Wissen oder Analyse zu machen, aber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ist diese Strategie nicht von langzeitigen Erfolg geprägt.

Jeder ist seines Glückes Schmied

Es ist um einiges erfolgsversprechender, wenn man die vorhandenen Hilfsmittel und Informationen nutzt, welche kostenfrei und umfassend zu finden sind. Dazu zählt besonders der Chart. Ein Chart ist eine grafische Darstellung, welche einen Verlauf anzeigt. Wenn es um Währungen geht zeigt das Chart den Kursverlauf dieser an, wenn es den Wert eines Unternehmens anzeigt, das sieht man den aktuellen Wert und dessen Entwicklung in der Vergangenheit. Die X-Achse, also die horizontale Achse, ist der Zeitverlauf und die Y-Achse der Wert. Dazu gibt es unterschiedliche Funktionen am Chart. Man kann Notizen machen, Analysen darauf vollziehen und durch heraus zoomen sehen, wie die Langzeitentwicklung des Kurses verlaufen ist. Damit ist es im Prinzip das wichtigste und grundlegendste Mittel, um am Markt agieren zu können. Damit und mit den Informationen aus der Politik, Gesellschaft und Finanzwelt ist es möglich, zielgerichtete Prognosen für den weiteren Verlauf zu erstellen. Geht man so vor, ist der Anteil von Glück und Risiko sehr gering und man kann mit Verantwortung und großer Sicherheit, erfolgreich am Aktienmarkt handeln. Nutzt man diese Informationen nicht und lässt auch eine Analyse des Charts aus, steigt das Risiko aber gewaltig an.

Das Tradingchart verstehen

Jeder, der einmal die Börsenübersicht in den Tagesthemen gesehen hat oder einen Verlauf am PC zu Gesicht bekommen hat, weiß, wie ein Chart aussieht. Es gibt unterschiedliche Darstellungen. Die meist genutzten, ist der normale Chartverlauf, in welchem sich eine Art Schlangenlinie über den gesamten Chart von links nach rechts zieht. Die andere Ansicht, welche auf einen Blick mehrere Informationen anzeigt, ist das Kerzenchart, im englischen „Candlestick Chart“ genannt. Dabei wird der Kurs in einzelnen Kerzendiagrammen dargestellt. Je nach Zeitspanne zeigt eine Kerze eine Minute, eine Stunde oder einen Tag an. Eine grüne Kerze ist ein gestiegener Kurs, eine rote ein gefallener Wert. Bei einer grünen Kerze ist das obere Stück das Ende des Kurses, bei einem gefallenen Kurs, also bei einer roten Kerze, ist es das untere Stück. Natürlich gibt es noch weitere Ansichten und Darstellungen des Charts. Allesamt haben sie unterschiedliche Vor- und Nachteile, welche aber nicht unbedingt entscheidend für den Erfolg sind, sondern eher nach individuellen Präferenzen bewertet werden. Was wirklich wichtig ist, ist die richtige Analyse des Charts.

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Die Charttechnische Analyse

Die Analyse des Charts ist allgemein erklärt, dass was man aus der Darstellung entnehmen kann. Darauf hin ist es möglich, den zukünftigen Kurs vorauszusagen. Ein guter Vergleich ist ein Geschichtsprofessor, welcher auf Basis von vergangener Ereignisse, Prognosen für die kommende Zeit erstellt. Es ist zwar eine gute Grundlage, aber es fehlen noch aktuelle Informationen. Diese stammen von Nachrichten aus der Politik und der Finanzwelt. Im Zusammenspiel kann man dann exakte Erwartungen erstellen, die Trades setzten und mit einem sehr geringen Risiko handeln. Aber zurück zur Chartanalyse. Dank dem Internet und modernen Tools ist es möglich, den Chart technisch analysieren zu lassen. Unterschiedliche Programme nutzen den Chart, analysieren die Daten sowie die aktuellen Nachrichten und geben darauf hin exakte Prognosen. Es ist nebenbei erwähnt auch möglich, einen Nachrichtenstream nebenher laufen zu lassen. Dieser zeigt die aktuellen Geschehnisse, samt einer Prognose auf den Kurs, in Form von roten Pfeilen nach unten oder grünen Pfeilen nach oben an.

Vorsprung durch Technik und mit dem richtigen Anbieter

Professionelle Tradertools und verschiedene Funktionen der Analyse machen es möglich, dass auch Neueinsteiger auf dem Markt erfolgreich agieren können, indem sie auf einen Blick alle notwendigen Daten anzeigen. Darauf hin muss man nur noch einen Wert in ein Fenster eingeben und den Trade wirklich setzten. Aber wo gibt man diesen Wert ein? Onlinetrading findet, wie der Name bereits verlauten lässt, im Internet statt. Darin ist mittlerweile eine große Anzahl an Brokern aufzufinden. Praktischerweise ist ein großes Angebot auf umfangreichen Vergleichsseiten aufgelistet. Darauf sind unzählige Broker sowie ausführliche Informationen über diese zu finden. Eine gute Webseite dafür ist https://www.forexbroker.de/flatex-erfahrungen/, welche übersichtlich die wichtigsten Daten der Provider anzeigt. Einige Broker werben mit Bonus Zahlungen auf die erste Einzahlung, geringe Mindestzahlungen, kostenfreie Analyseprogramme oder bieten es an, mit virtuellen Geld zu handeln. Ähnlich wie die Darstellung des Charts ist auch die Auswahl eines Brokers eine mehr oder weniger individuelle Entscheidung. Was allerdings zu beachten ist, ist natürlich die Sicherheit der Plattform, welche zum einen durch eine professionelle Programmierung, der Darstellung sowie dem Angebot selbst festzustellen ist, als auch durch Zertifikate unterschiedliche Prüfstellen. Des Weiteren geben Bewertungen und Rezessionen von Kunden, welche selbstverständlich positiv ausfallen sollten, weitere Einblicke über die Nutzung der Plattform. Zu guter Letzt ist ein kompetenter Kundenservice wichtig, welcher sich direkt um Fragen und Probleme kümmert und eine Sparte mit Informationen sowie Tipps und Tricks für das erfolgreiche Traden.

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10.07.2018 | 18516 Aufrufe

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