Trader-Stammtisch.de  Interview mit Thomas Struppek

Steckbrief:

 

TS: Hallo Herr Struppek, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für dieses Interview nehmen und unseren Lesern einen Einblick in Ihr Trader-Leben geben.

Bevor wir etwas näher auf Ihr Trading eingehen, möchte ich Sie bitten, kurz Ihren Werdegang vor dem Schritt als Vollzeit-Trader zu erläutern.

Thomas Struppek:

Ich bin vom Börsenhandel fasziniert seit ich 15 bin. Damals, kurz vor Ende meiner Schulzeit, wusste ich absolut nicht, was ich beruflich machen wollte. Dann fiel die Mauer und der Kapitalismus mit seinem launischsten Kind, der Börse, kam in mein Leben. Ich war von Anfang an fasziniert von den Möglichkeiten, mit Spekulation Geld verdienen zu können. Habe teilweise Schulstunden geschwänzt, um mittags die Telebörse auf Sat1 sehen zu können, und habe damals angefangen, mich autodidaktisch mit dem Thema zu beschäftigen.

 

TS: Wie sind Sie danach zum Trading gekommen? Gab es ein Schlüsselerlebnis?

Thomas Struppek:

Der schnelle Gewinn hat mich schon immer gereizt. Anfangs habe ich viel ausprobiert. Mein erster Trade mit echtem Geld war gleich mal ein Optionsschein-Geschäft. Vom Geld meiner ersten Steuerrückzahlung als Bank-Azubi hab ich mir einen DAX-Call gekauft. Der war so günstig. Hat nur 10 Pfennig gekostet! Eine Woche später war er nur noch 1 Pfennig wert 😞

Ich hatte damals noch keine Ahnung von der Funktionsweise von Optionsscheinen, außer, dass man mit wenig Geld viel Geld machen konnte – doch ich hatte Glück. Der Markt begann zu steigen, und ich konnte meinen Call zu 27 Pfennig je Stück verkaufen. Ich hatte Blut geleckt. Dann folgten viele Schritte auf dem Weg zum Händler. Ich habe in Pleite-Aktien spekuliert, auf Russische Staatsanleihen gewettet, politische Börsen via Optionsschein gespielt und auch immer wieder in Aktien investiert. Meine beste Investition war der Kauf von Aktien des schwedischen Klamottenladens H&M. Die Aktie habe ich damals auf Allzeithoch gekauft und jahrelang gehalten. Im Bullenmarkt der Neunziger gab es keine Veranlassung den Titel zu verkaufen. Doch dann kam der Dot.com-Crash und die Börsen spielten dauerhaft Bärenmarkt. In dieser Zeit habe ich viel Geld verloren. Die Möglichkeit zu shorten gab es, außer mittels Optionsscheinen, noch nicht in der Form wie heute. Spätestens seit dieser Zeit war mir klar, das kurz- und mittelfristiges Trading für mich besser geeignet ist, als der Versuch lange Trends zu finden und zu nutzen.

 

TS: Wie haben Sie sich das Trading angeeignet? Hatten Sie Unterstützung durch einen Mentor?

Thomas Struppek:

Ich habe während meiner Börsenkarriere viele Menschen getroffen und kennen gelernt und immer versucht, von jedem etwas in mein persönliches Trading mitzunehmen. Im Prinzip habe ich mir das Grundgerüst jedoch selber angeeignet. Ich war sehr interessiert und hoch motiviert und wollte alles über die Börse und den Handel wissen und lernen. Der erste logische Schritt für mich war eine Ausbildung als Bankkaufmann. Ich musste jedoch sehr schnell feststellen, dass in so einer typischen Bankfiliale kaum einer eine Ahnung davon hat, was an der Börse vor sich geht. So habe ich selber gelesen und probiert, Charts gemalt und Kurse beobachtet und bin meine ersten Schritte auf dem glatten Börsenparkett gegangen. Ein echter Wissensdurchbruch war dann mein Job in der Handelsabteilung der Citibank. Hier habe ich wirklich viel gelernt und Hintergrundwissen aufgebaut. Ich hatte hier auch viel Kundenkontakt und lernte, wie erfolgreiche Trader so ticken und wie und was sie so handelten.

 

TS: An welchem Punkt fingen Sie an, als Trader Gewinne zu machen? Gab es einen besonderen auslösenden Moment?

Thomas Struppek:

Mein erster Trade war gleich ein Gewinner. Der Optionsschein hatte sich bis zu meinem Verkauf nahezu verdreifacht. Danach folgten aber viele Verlierer. Versuch und Irrtum war mein Motto. Ich bin immer schnell dabei eine Chance zu sehen und diese zu ergreifen, vielleicht manchmal zu früh. Ich denke, dass wichtigste beim Börsenhandel ist es, einen klaren Kopf zu behalten und sich nicht verrückt machen zu lassen. Dazu gehört es jedoch auch, sich selbst einzugestehen, wann man einen Fehler gemacht hat, diesen zu akzeptieren, die Konsequenzen zu ziehen und dann daran zu arbeiten, es beim nächsten Mal besser zu machen. Es gibt sicher nicht den einen Schlüsselmoment. Vielmehr ist es die Summe der Erfahrungen über die vielen Handelsjahre und eine gewisse Gelassenheit, dem Trading und dem Thema Börse gegenüber, die mich auf den Weg bringen. 

 

TS: Welche Hindernisse mußten Sie auf dem Weg zum Tradingerfolg überwinden?

Thomas Struppek:

Das bzw. der Einzige, der einem beim Trading im Weg steht, ist man selbst. Ich muss jeden Tag mit mir selbst in den Ring steigen und mich meinen eigenen Schwächen stellen, um erfolgreicher zu werden. Das ist schwer, aber möglich.

 

TS: Hatten Sie in Ihrem Umfeld eher Unterstützung oder ging es Ihnen auch wie so vielen, dass die Familie und der Freundeskreis eher negativ zu der Tätigkeit eingestellt waren?

Thomas Struppek:

Klar. Das persönliche Umfeld ist immer eher skeptisch was den Börsenhandel angeht. Das Thema Trading nimmt ja auch (leider) viel Zeit in Anspruch, auch wenn ich nicht jeden Tag 18 Stunden vor dem Rechner sitze, bin ich mit dem Kopf fast immer bei der Börse, vor allem wenn es mal hektisch wird. Ich spüre aber keine konkrete Ablehnung. Dann würde das auch nicht funktionieren. Wie gesagt, das Wichtigste ist, dass der Kopf frei ist und da gehört die mentale Unterstützung des privaten Umfelds auf jeden Fall dazu.

 

TS: Gehen wir nun etwas näher auf Ihr Art des Tradings ein. Wie würden Sie Ihr aktuelles Trading-Konzept beschreiben?

Thomas Struppek:

Ich bin ein diskretionärer Händler und verfolge keine mechanischen oder sturen Konzepte. Die Börse ist chaotisch. Ich bin auch chaotisch. Da passen wir beide gut zusammen. Über die Jahre habe ich gewisse Setups, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit funktionieren. Wobei nichts sicher ist, außer dem Tod und der Steuer. Wenn eine Tradingidee nicht aufgeht, muss ich halt die Reißleine ziehen und den Verlust hinnehmen. Ich versuche allerdings ein Bild aus vielen Puzzle-Teilen zu basteln. Wenn beispielsweise „die Mehrheit“ bullisch oer bearish für einen Markt oder eine Aktie ist, versuche ich schon ganz gerne mal die Gegenseite zu spielen. Auch technische Setups wie Gaps zur Börseneröffnung oder einfache Widerstands- und Unterstützungslinien spielen eine Rolle.

 

TS: Wie hat sich Ihr Trading im Laufe der Zeit verändert?

Thomas Struppek:

Mein Trading verändert sich mit dem Markt. Wenn bestimmte Dinge nicht mehr funktionieren, muss ich halt schauen, dass ich mich anpasse. Das ist ja das schöne am Börsenhandel – es ist jeden Tag anders. (Ist aber auch das nervige am Trading 😉 )

 

TS: Wie sieht bei Ihnen ein normaler Handelstag aus?

Thomas Struppek:

Ich checke gegen 8:00 die vorbörslichen Indikatoren meiner liebsten Tradingaktien. Wenn die Kinder dann auf dem Weg in die Kita sind, setze ich mich mit einem Kaffee an meinen Schreibtisch. Meine erste Webseite, die ich checke ist www.peketec.de – ein Forum, auf dem viele Trader ihre Handelsideen oder Meldungen etc. posten. Sollten Aktien mit Gaps erwartet werden, schaue ich nach vorbörslichen Meldungen wie Unternehmensergebnissen, etc. Ab neun beobachte ich die Eröffnung des Marktes und der Aktien, die ich im Fokus habe. Finde ich ein Trading-Setup, trade ich es, wenn es nichts zu traden gibt, dann mach ich auch mal nix und schaue nur zu. Gegen 15:00 Uhr ist bei mir meistens Schluss. Dann kommen die Kinder aus der Kita und ich habe andere Sachen zu tun. Sollte ich noch Positionen haben, schaue ich aber schon ab und zu auf den Markt und manchmal order ich dann auch noch was. Ist aber eher selten. Die meisten Trades mache ich in der ersten Handelsstunde oder bis ca. 11:00 Uhr.

 

TS: Wie haben Sie Ihren Arbeitsplatz eingerichtet?

Thomas Struppek:

Recht überschaubar. Ein Handelsrechner mit 2 Monitoren und daneben noch ein Laptop als quasi dritter Monitor. Ganz wichtig: Kaffee oder Club Mate 😉

 

TS: Welche Märkte handeln Sie vorrangig und warum gerade diese?

Thomas Struppek:

Ich handle zumeist Aktien aus dem DAX, TecDAX oder MDAX, selten auch einmal nen Index wie den DAX oder den Dow Jones. Der Vorteil im Aktienhandel ist, dass sich diese prozentual viel stärker bewegen als ein Index und ich nicht so viel Geld einsetzen muss, um vernünftige Ergebnisse zu erzielen. Außerdem ist hier das Handelsuniversum viel breiter. Irgendwas geht immer. Ich handel die Aktien meist via CFD, allerdings mit direktem Marktzugang, d.h.  meine Order wird direkt an die Börse geroutet und ich kann den Spread für mich nutzen. US-Börsen handel ich selten, weil ich zu deren Handelszeit meist mit anderen Dingen beschäftigt bin. Wenn ich dann gegen 21 Uhr wieder an den Rechner komme, lohnt sich ein Trade hier meist nicht mehr. 

 

TS: In welchen Zeitebenen sind Sie unterwegs? Vermischen Sie Zeitebenen?

Thomas Struppek:

Ja, ich mische Zeitebenen. Die Mehrzahl meiner Trades wird innerhalb weniger Minuten bis Stunden geschlossen. Ich habe aber auch Swingtrades, die dann über ein paar Tage oder Woche laufen. Eine Swingtradingidee veröffentliche ich einmal im Monat in einem Newsletter.

 

TS: Mit welchen Tools (Indikatoren, Candlestick- und/oder Chart-Mustern) arbeiten Sie? Kombinieren die diese evtl. bei Bedarf?

Thomas Struppek:

Die Indikatoren habe ich fast komplett von meinem Handelsbildschirm verbannt. Es gab einmal eine Zeit, da konnte ich vor lauter Indikatoren, gleitenden Durchschnitten und Oszillatoren den eigentlichen Aktienkurs nicht mehr sehen. Es hat mir keinen Vorteil gebracht, daher habe ich nach und nach gründlich aufgeräumt und schaue nun nur auf den Kurs, die T&S-Leiste und das manipulierte Orderbuch (Level 2). Für meine Charts nutze ich Candlesticks und trade teilweise mit einfachen technischen Setups wie Widerständen und Unterstützungen.

 

TS: Testen Sie Ihre Trading-Ideen, bevor Sie sie konkret im Handel einsetzen?

Thomas Struppek:

Nein. Ich trade und entwickle keine Handelssysteme. Alle Ideen werden direkt im Livehandel ausprobiert.

 

TS: Wie managen Sie das Risiko?

Thomas Struppek:

Ich habe keinen starren StoppLoss. Das ist bei den aktuellen Märkten auch nicht wirklich zielführend. Ich habe allerdings eine Komfortzone was mein Verlust-Level anbetrifft. Fühle ich mich in einem Trade nicht mehr wohl, muss ich mein Risiko reduzieren.

 

TS: Emotionen haben ja bekanntlich einen großen Einfluss auf das Trading. Wie gehen Sie damit um, was hilft Ihnen mental und emotional?

Thomas Struppek:

Ich bin ein Mensch und keine Maschine. Ich bin emotional beim Handel. Wenn ich gute Gewinne mache freue ich mich und bin euphorisch und wenn ich hinten liege, bin ich schlecht gelaunt. Das merkt dann mein Umfeld (leider) auch. Daran arbeite ich zwar, werde es aber wohl niemals komplett abstellen können. Was mir emotional hilft? Naja, es ist nur Geld. Es gibt wichtigeres im Leben als das.

 

TS: Was sind Ihre größten Stärken und Schwächen als Trader?

Thomas Struppek:

Meine größte Schwäche ist sicherlich meine Ungeduld. Ich sehe eine Chance und mache den Trade. Oft zu früh. Gehe auch meist zu früh raus, wenn der Gewinn schon ordentlich aussieht. Hier könnte ich bestimmt besser sein, wenn ich geduldiger wäre. Meine größte Stärke ist vielleicht, dass ich mutig bin und mich Sachen traue ohne zu lange darüber nachzudenken. Vielleicht ist meine Stärke und Schwäche damit ein und das selbe.

 

TS: Welche Qualitäten benötigt ein Trader Ihrer Meinung? Kann jeder ein guter Trader werden? 

Thomas Struppek:

Das kommt vor allem darauf an, wie man „guter Trader“ definiert. Im Endeffekt ist jeder, der profitabel handelt, also sein Risikokapital vermehren kann, ein guter Trader. Es gibt jedoch Unterschiede zwischen Dorf-Liga und Champions-League. Ich denke, jeder sollte versuchen, nach seinen Möglichkeiten das Beste zu machen und besser zu werden. Als Dorf-Liga Spieler muss ich mich nicht mit den Stars der CL vergleichen. Was zählt ist der persönliche Erfolg. Das kann man sicher lernen. Glück und Talent gehört aber auch mit dazu. Das ist ähnlich wie bei anderen Dingen im Leben. Jeder kann Geige spielen lernen, aber ohne ein musikalisches Gefühl oder eine Leidenschaft für die Sache wird das Ergebnis wohl eher unschick. Musik wird schon rauskommen, ob es einem selbst dann reicht, ist die Frage.

 

TS: Was ist der größte Unterschied in der Herangehensweise und der Handelsphilosophie von Profis und privaten Tradern? Woran erkennt man einen Profi-Trader?

Thomas Struppek:

Profis haben in der Regel viel mehr und länger Erfahrung im Handel. Auch sind professionellen Tradern, sofern sie für Banken oder Handelshäusern arbeiten, Beschränkungen im Risiko vorgegeben. Auch handeln diese nicht mit eigenem Geld, haben somit nicht die gleichen Emotionen beim Trading. Ich glaube, Profis kontrollieren ihr Risiko besser (wobei es hier aber auch andere Beispiele gibt: Kerviel, Leeson...).

 

TS: Was können Sie Trading-Anfängern raten, um sich das nötige Wissen anzueignen?

Thomas Struppek:

Nie aufhören zu lernen. Der Markt verändert sich ständig. Man muss auf dem Laufenden bleiben und auf Veränderungen reagieren können. Learing by doing. Sicher kann man viel lesen, Seminare besuchen etc. aber letztendlich muss man doch selber schwimmen. Und das geht nicht ohne nass zu werden. Also mit echtem Geld in den Markt gehen und Erfahrungen machen. Man muss ja heutzutage nicht gleich riesige Summen mitbringen, um den Markt und die Bewegungen kennen zu lernen.

 

TS: Viele Anfänger kaufen sich auch gern Bücher, leider gibt es sehr viele und nur wenige sind wirklich hilfreich. Welche Bücher können Sie empfehlen?

Thomas Struppek:

Kommt darauf an, auf welchem Kenntnisstand man ist. Grundlagen des Börsenhandels, der technischen Analyse, dem Handel mit Hebel (Fremdkapital) sollten schon zur Basislektüre gehören. Mir haben auch immer Interviews mit anderen Händlern sehr gefallen. Da lernt man fast immer etwas, was man für seinen eigenen Handel nutzen kann. Von Büchern die die ultimative Handelsstrategie etc. anpreisen, halte ich ehrlich gesagt nix. Bücher zu Psychologie und Disziplin können auch Denkanstöße bringen. Schwierig ist dann aber eher die Umsetzung. Bücher, die mir neue Sichtweisen auf den Börsenhandel eröffnet haben, waren meist gar keine typischen Börsenbücher. Da ging es eher um den Umgang mit Risiken oder besser Ungewissheiten, um Entscheidungsfindungsprozesse und um irrationale Verhaltensweisen. Leider habe ich gerade die Buchtitel nicht zur Hand. Wer hier mehr wissen möchte, ruft mich besser einfach mal an.

 

TS: Wie wichtig ist Ihnen der Austausch mit anderen Tradern?

Thomas Struppek:

Sehr wichtig. Ich bin immer daran interessiert, wie andere Trader agieren, was sie denken und handeln und wie sie den Markt beurteilen. Nicht, weil ich irgend etwas nachhandeln möchte, vielmehr um neue Ideen zu bekommen oder mich einfach auszutauschen. Gerade im Austausch mit anderen kann ich auch selbst Neues lernen. Und vielleicht auch eigenes Wissen und Erfahrung weitergeben.  Ein wichtiges Medium dafür ist für mich zum Beispiel das Börsenforum peketec.de. 

 

TS: Sie geben ja selbst auch regelmäßig Seminare und veröffentlichen Analysen, was ist dabei Ihr Anliegen? Was können die Besucher bzw. Leser dabei erwarten?

Thomas Struppek:

Ich glaube, ich kann Wissen gut vermitteln. Jedenfalls bekomme ich das von meinen Zuhörern oder Webinar-Teilnehmern gespiegelt. Mein Wissen und meine Erfahrungen im Börsenhandel teile ich gern mit anderen und beantworte auch gern Fragen zum Handel und zum Börsengeschehen. Der Handel zu Hause vor dem Bildschirm ist ja eine recht unkommunikative und eigenbrötlerische Tätigkeit. Mit Seminaren und Webinaren habe ich auch ein Gegenüber. Am liebsten ist es mir, wenn ich dann Fragen beantworten kann und wenn das jemand noch etwas lernt oder andere Sichtweisen auf den Börsenhandel kennenlernt, umso besser. Analysen und Markteinschätzungen veröffentliche ich regelmäßig in einem Newsletter. Hier gibt es auch immer eine „Handelsidee des Monats“ - das mache ich einerseits um selbst den Markt zu analysieren, andererseits aber auch um meine (eine) Art des Tradings öffentlich zu machen. Wenn dann jemand Näheres erfahren möchte, kann er sich gern mit mir in Verbindung setzen. 

 

TS: Welche Pläne haben Sie für die Zukunft? Würden Sie jemals mit dem Trading aufhören wollen?

Thomas Struppek: 

Mit dem Traden aufhören wohl eher nicht. Hier gibt es noch vieles, was ich erreichen möchte. Außerdem ist Börsenhandel eine meiner großen Leidenschaften. Das wird wohl immer ein Bestandteil meines Lebens bleiben. Zukunftspläne? Ich würde gern noch mehr in Richtung Seminare oder Aufklärungsarbeit zum Thema Geldanlage und Börsenhandel gehen. Schauen wir mal, ob sich hier Wege auftun. Ansonsten bin ich dem Leben und der Zukunft gegenüber aufgeschlossen und gespannt, was mich noch alles erwartet.

 

TS: Trading ist ja nicht alles im Leben. Wie verbinden Sie Ihr Trading mit dem Privatleben?

Thomas Struppek:

Wie gesagt, der aktive Handel ist eher Bestandteil meine täglichen Vormittagsprogramms, Nachmittag ist Familie dran. Ich bin Vater von drei Mädchen, die fordern auch meine Aufmerksamkeit.

 

TS: Was machen Sie in Ihrer Freizeit als Ausgleich? 

Thomas Struppek:

Wenn es mir zu stressig wird, geh ich weg vom Rechner. Mache nen Spaziergang oder fahre eine Runde Fahrrad. Auch beim Kochen kann ich gut abschalten. Ich mache ein wenig Musik (Gitarre), verbringe Zeit mit der Familie oder engagiere mich in Kita oder Vereinsarbeit. Langweilig wird es mit drei Kindern nie. Es ist immer was zu tun – auch ohne Börse.

 

TS: Ich möchte mich schon einmal im Namen der Trader-Stammtisch.de Nutzer für das ausführliche Interview bedanken, aber zu guter Letzt noch eine Abschlussfrage.

Haben Sie ein Motto oder einen Spruch, welchen Sie jedem Trader ans Herz legen möchten?

 

Thomas Struppek:

Nicht so wirklich....vielleicht: Das Leben ist ein Ponyhof! (Ach, auch schlecht...) 😉

 

 

 

 

20.10.2014 | 3878 Aufrufe