Der Handel mit Aktien ist für Viele nicht nur ein Hobby oder Ablenkung vom stressigen Arbeitstag, sondern ein Mittel, um nebenbei noch etwas Geld zu machen. Allerdings ist beim Daytrading, genauso wie bei allen anderen Arten der Investition, Vorsicht geboten. Wer unbedacht oder ohne Vorbereitung agiert, wird früher oder später mit Verlusten aussteigen. Damit es nicht so weit kommen muss, gibt der folgende Artikel ein paar Einblicke darüber, was Daytrading ist sowie was es zu beachten gibt und wie man sich zielgerichtet darauf vorbereitet.

Trading, CFD, Forex, Daytrading – was ist was?

Wenn es um Investitionen geht, gibt es unzählige Wege Geld zu investieren. Mancher investiert bevorzugt in Gold, ein anderer in Immobilien. Das sind mehr oder weniger sachliche Gegenstände und es gibt auch noch andere Strategien aus ein wenig etwas mehr Geld zu machen. Dann findet man sich schnell beim online Trading wieder, wobei es dort auch wieder unterschiedliche Arten gibt. Forex ist beispielsweise der Handel auf Währungskurse. Contracts for Difference, kurz genannt CFD, ist die Spekulation auf Kursänderungen von Aktien, Rohstoffen, Unternehmen und gehandelten Produkten am Aktienmarkt. Diese Arten des Handels sind sehr vielfältig und sehr beliebt. Ebenfalls immer beliebter wird das Daytrading.

Daytrading – ein Traum für Trader

Um genau zu erklären, was Daytrading ist, fängt man am besten beim Wort selbst an. Zu Deutsch übersetzt bedeutet es in etwa Tageshandel. Damit sind demnach Börsengeschäfte gemeint, welcher innerhalb eines Tages getätigt, also begonnen und abgeschlossen werden. Die üblichen Zeitläufe sind 24 Stunden, 12 Stunden, vier Stunden, eine Stunde, zehn Minuten als auch 60 Sekunden. Letzteres wird in Expertenkreisen auch als „scalping“ bezeichnet. Daytrading ist also kein eigenständiges Marktprodukt, sondern eine zeitliche Strategie zu agieren. Im Gegensatz dazu stehen die sehr langen Trades, welche als long bezeichnet werden. Natürlich haben beide gewisse Vorzüge und Aspekte, welche auf jeden Fall zu beachten sind.

Das sind die Vorteile beim Daytrading

Im Prinzip gibt es am Aktienmarkt kein Zeitlimit. Um das besser darzulegen, kann der Kauf von Aktien eines jungen Unternehmens als Bezugspunkt genommen werden. Ein gutes Beispiel dazu wäre das junge Microsoft Unternehmen, welches 1975 von Bill Gates und Paul Alleen gegründet wurde und später an die Börse ging. Der Wert des Unternehmens hat seitdem stark zugenommen, der Wert der Aktien natürlich ebenso. Allerdings gab es über die Zeit Schwankungen. Die auf und ab Bewegungen weisen für die Investoren große Risiken auf, denn genau in den Moment, wenn der Kurs einbricht, kann ein Trade auslaufen. Der große Vorteil vom Daytrading ist deshalb, diese sogenannten Gaps zu umgehen, beziehungsweise noch bevor so eine Lücke entsteht, einen Trade zu setzten und auch zu beenden.

Was gibt es zu beachten und wie kann man sich vorbereiten?

Daytrades finden, wie der Name bereits verrät, über den Tag statt, den auch der Aktienmarkt ruht über die Nacht. Nachdem aber der amerikanische Markt zu anderen Zeiten öffnet und schließt als der europäische oder asiatische, kann es auch dann zu Kursänderungen kommen. Das ist ein weiterer Vorteil des Daytradings, da der Handel ausschließlich am Tag stattfinden und auch am selben Tag beendet wird. Das bedeutet aber auch, dass man sich vor den ersten Trades über das Geschehen informieren muss. Welche Kurse, Aktien und Währungen unterlagen besonders hohen Schwankungen und welche haben den Anschein, diese noch über den Tag beizubehalten. Beim Daytrading muss man sicher sein, dass der Trade auf kurze Sicht erfolgreich und im Geld auslaufen wird. Es ist nicht möglich, wie bei jungen Start Up Unternehmen davon auszugehen, dass in einigen Jahren der Erfolg eintreten wird. Deshalb sollten nur Marktprodukte ausgewählt werden, welche ruhige Kursverläufe haben und wenig Risiko aufweisen.

Einflussfaktoren auf den Markt

Um das Risiko besser abschätzen zu können, ist es notwendig zu wissen, was alles Einfluss auf den Kurs eines Marktprodukts haben kann. Das bezieht sich sowohl auf Daytrading als auch auf Langzeittrades. Kurz und knapp gesagt, kann wirklich alles den Kurs beeinflussen. Die Politik, negative Nachrichten über ein Unternehmen, der Fall einer Währung durch ökonomische Krisen und so weiter. Das positive ist, dass der Markt sehr vielfältig ist und es in der Regel nicht geschieht, dass alle zur Verfügung stehenden Produkte starken Schwankungen unterliegen. Somit ist der entscheidende Punkt, um beim Daytrading erfolgreich zu sein, sich gezielt vorzubereiten und sich diejenigen Kurse herauszusuchen, welche keine oder nur geringfügige Schwanken aufweisen. Natürlich braucht es dazu Erfahrung, um die Kurse besser einschätzen zu können. Deshalb wird vor allem Neueinsteigern davon abgeraten, sich für das Daytrading zu entscheiden. Das fällt allerdings vielen schwer, den die Verlockung, innerhalb eines Tages mehrere Trades zu tätigen, ist sehr groß.

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Traden im Internet

Heutzutage wird es Neueinsteigern sehr einfach gemacht, sich aktiv am Aktienmarkt zu beteiligen. Das Internet macht das möglich. Auf unzähligen Portalen kann jedermann nach kurzer Anmeldung und Einzahlung die ersten Trades setzten. Um das Angebot an Brokern besser selektieren zu können helfen Plattformen, wie Deutschefxbroker.de eine ist, auf welchen weitestgehend alle Anbieter zu finden sind. Dazu gibt es umfassende Informationen über die einzelnen Broker, samt Vor- und Nachteilen, welche in detaillierten Testergebnissen beschrieben sind.

Wissen ist Macht

Wie bereits erwähnt ist der Handel am Aktienmarkt mit Vorsicht zu genießen, denn jede Aktion bringt Risiken mit sich. Damit man das Risiko so gering wie möglich halten kann, braucht man das nötige Wissen sowie Erfahrung. Für das erste ist auf den Plattformen der Broker gesorgt, indem allgemeine und Finanznachrichten in einem Liveticker angezeigt werden. Das ist notwendig, weil der Aktienmarkt in Echtzeit abläuft. Es ist für den Erfolg essenziell, immer up-to-date zu sein. Deshalb läuft bei professionellen Tradern immer ein Nachrichtenblog separat mit. Ein guter Rat für Neueinsteiger ist es, bei der Auswahl des Brokers darauf zu achten, dass diese Funktion auch den Einfluss auf den Aktienkurs, in Form von Pfeilen nach unten oder oben anzeigen. Somit muss man die Nachrichten nicht selbst interpretieren, sondern erhält vom Broker diese Informationen und kann darauf traden. Bei den Brokern ist ebenfalls eine Sektion zu finden, in welcher Informationen über den Aktienmarkt zu finden sind als auch verschiedene Strategien und Blogs, in welchen sich die Trader austauschen und Ratschläge geben. Auf dieser Basis ist es für Neulinge möglich, von Beginn an erfolgreich zu handeln. Die Erfahrungen und Ergebnisse werden darauf hin weitestgehend besser sein, als wenn man ohne diese Tipps agiert. Wenn dann überwiegend erfolgreiche Trades gesetzt werden, kann man sich an Daytrades wagen.

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10.07.2018 | 12363 Aufrufe